Solidarisches Netzwerk von Nachbarschaft und Gewerbetreibenden in Berlin-Kreuzberg

Projektantrag: Kiezgeschichten in App und Kiezboxen

Die *Kiezgeschichten* haben eine Chance auf Förderung vom Bund: Sie sind im Ideenwettbewerb der „Gesellschaft der Ideen“.


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Ein Projekt aus dem Kiez für den Kiez.

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Die Chance ist ziemlich gut: die *Kiezgeschichten* bewerben sich mit 39 anderen Ideen, aus denen 20 für den ersten Förderschritt ausgewählt werden. In diesem ersten Schritt sind 6 Monate Zeit und 12.500€ für die Konzeption – also dafür die Idee besser zu machen. Aber Achtung, das Bewertungsverfahren läuft nur noch bis einschl. 21. Oktober. Also bitte schnell bewerten. Und gerne auch teilen.

Der Kiez bleibt! Weil wir drum kämpfen und einander davon erzählen.

Nachbar*innen erzählen vom Ankommen, vom Anderssein, vom Widerständig-Werden. Ältere und Jugendliche kommen dafür zusammen und bringen die Kiezgeschichten in physische Boxen und in eine App zum Hören und Nachgehen. Basis ist das Kiez-Intranet, für alte und neue Nachbar*innen.

Mit den Kiezgeschichten bleibt der Kiez. Seine Orte, Menschen, aber auch Kämpfe und Konflikte werden hörbar, ihnen kann nachgegangen werden. Dafür arbeiten Jugendliche und ältere Nachbar*innen in einer Redaktion zusammen und finden Unterstützung von alten und neuen Nachbar*innen, ergänzt von sozialen Einrichtungen. Wissen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Perspektiven werden dabei größer und machen den Kiez vom Wohnort zum Zuhause. Das geht an physischen Orten (auf Boxen) und digital (als App) – bleibt aber immer vor Ort: im Kiezintranet.

Auch Leute, die sonst wenig gehört werden, kommen zu Wort. Die Kiezgeschichten verbinden unterschiedliche Gruppen in der Gesellschaft, sind eine lokale Plattform für Nachbarschaftsaustausch, beziehen mehr, besonders ältere, Nachbar*innen mit ein und schaffen so Teilhabe. Dabei wird nicht in Gebende und Nehmende geteilt, sondern es werden Erfahrungen gewürdigt und wichtige Orte im Kiez sichtbar, außerdem fördert das Projekt Jugendliche in ihrer Entwicklung und Ältere im Weitergeben ihrer Lebensgeschichten.

Erinnern > Was wäre, wenn die Vielen, die schon verdrängt wurden, nicht einfach weg wären, sondern mit ihren Geschichten weiter um den Kiez kämpfen könnten?

Soli > Was wäre, wenn Nachbar*innen – ältere und Jugendliche – mehr voneinander erfahren und lernen könnten und gemeinsam etwas aufbauen würden?

Infos und Kontakte > Was wäre, wenn viele Menschen im Kiez sich gegenseitig Tipps geben würden: Wo kann ich hingehen? Wen kann ich anrufen? Wer ist Ansprechpartner*in für dieses Problem?

Die Kiezgeschichten(Boxen) werden ergänzt von sozialen Einrichtungen, Bezirk und Stadtteilarbeit.

Der Projektantrag wird unterstützt von Stadtprojekte e.V.

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