Solidarisches Netzwerk von Nachbarschaft und Gewerbetreibenden in Berlin-Kreuzberg

AKTUELL

NaGe – Nächstes Netzwerktreffe
Montag, 11. November 2019
Stadtteilzentrum Familiengarten, Oranienstr. 34 (HH)
18:30 Uhr Lockerer Austausch und Kennenlernen
19:30 Uhr Plenum
Facebook-Event

Wenn Sie als Gewerbetreibende/r akut von Verdrängung betroffen sind, dann resignieren Sie nicht einfach. Wir können gemeinsam versuchen, in der Gemeinschaft des Netzwerks, ewas für Sie zu tun. Kommen Sie gerne bei einem Treffen vorbei und/oder senden Sie eine Email an orga@nage-netz.de.

Die besprochenen Inhalte und Themen der NaGe-Netz Treffen 2018/2019 finden Sie hier.

ÜBER UNS

Das NaGe-Netz verbindet die Nachbarschaft und Gewerbetreibende solidarisch im Kiez und vernetzt die stadt- und mietenpolitischen Initiativen sowie andere lokale Akteure der organisierten Zivilgesellschaft. Projektträger ist Stadtprojekte e.V. und finanziert wird das Netzwerkprojekt als FEIN Pilotprojekt.

Das NaGe-Netz arbeitet in drei Bereichen:
1. Kompetenzen bündeln und Ressourcen zugänglich machen bei monatlichen Netzwerktreffen sowie offene Gesprächsrunden für Gewerbetreibende, Nachbar*innen und Initiativen bei monatlichen niedrigschwelligen Kennenlerntreffen
2. Information und Wissen öffentlich machen: Veröffentlichungen auf Facebook und Homepage sowie regelmäßige Befüllung der Kiezinfo-Boxen
3. Gemeinsame Projekte: öffentlichkeitswirksame Aktionen


JOURNAL

Areal Ratibor 14 – Ende dem Nebel – Stadtentwicklung der besonderen Art

19. Aug 2019 – Die geplante Form der Bebauung presst nicht nur den Jockel-Biergarten in die Enge und zwingt Wagenplatz und Kita-Gärtchen zum Umzug, sondern zerstört -neben vielen Stadtäumen- auch eine als Naturdenkmal geltende, 140 Jahre alte Ulme. Den Bauantrag muss die BGG wegen des Sonderbaurechtsparagraphen 246 BauBG bis Ende des Monats eireichen, ein Bürgerbeteiligungsverfahren ist hier nicht vorgesehen.

Wir finden: Geflüchtete sind auf dem Areal herzlich willkommen und sollen guten Wohnraum finden! Was niemand braucht, ist eine von Landes-Finanzpolitkern verhunzte Stadplanung. Und die geht den ganzen Kiez an.

Am kommenden Montag, den 19. August ab 19 Uhr möchten wir euch zu einer Informationsveranstaltung im Biergarten Jockel einladen, bei dem wir gemeinsam mit der „Nachbarschaftsinitiative Ratiborstraße und Umgebung“ zum aktuellen Stand berichten und gemeinsam über verschiedene Formen des Protests diskutieren.

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Pandion ist kein guter Nachbar

Am Freitag, 27.9., findet die Veranstaltung „Pandion ist kein guter Nachbar / Pandion is not a good neighbour“ um 18:00 Uhr im Prinzessinnengarten statt. Initiiert von Kunstblock & beyond werden Rechercheergebnisse zu den Finanzgebern von Pandion vorgestellt und in gemeinsamer Runde diskutiert.

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Karstadt am Hermannplatz / Initiative

Karstadt am Hermannplatz soll abgerissen und ein Neubau nach alten Architektenplänen entstehen. Der Druck auf das Kleingewerbe entlang des Kottbusser Damm’s und an der Karl-Marx-Straße würde sich dramatisch erhöhen.
Rund um den Hermannplatz und das Thema Karstadt hat sich eine Arbeitsgemeinschaft gebildet.

Eine Initiative gegen den Abriss von Karstadt und gegen eine sogenannte „Aufwertung“ des Hermannplatzes erarbeitet Argumenationen und Widerstandskonzepte.

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Einladung: „Baustelle Gemeinwohl – Neue Kooperationen für leistbare Räume im Bezirk“

Am Donnerstag, 29.8.19, 18-21 Uhr, laden die Akteure AKS Gemeinwohl, LokalBau, DIESE eG, Eine für Alle eG, Arbeitsnetzwerk-GI Xhain, Stadtbodenstiftung (CLT Berlin), NaGe-Netz und #200Häuser zu einer gemeinsamen Infoveranstaltung in den Festsaal Kreuzberg ein.

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„WiderStände“ auf die Straße bringen, überall wo Verdrängung stattfindet

„Hier geschieht Verdrängung!“ – diese Botschaft sollen die WiderStände auf die Straße bringen. Die vielen Orte sollen als Einzelpunkte einer großen Stadt-verändernden Gentrifizierungsproblematik sichtbar werden. Die Hausgemeinschaften sollen dabei mit einem praktischen Projekt in ihrem Aktivismus unterstützt werden.

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#Ora35 – der legendäre Späti in der Oranienstraße

Dieser Späti hat inzwischen weit mehr Bedeutung erlangt als jeder übliche Späti in der Stadt. Jedenfalls für den Kiez um die Oranienstrasse herum ist er längst zu einem Symbol für den entgleisten Immobilienmarkt geworden – für die Verdrängung, die in dieser Stadt seit langem in den „besonders gut gewachsen“ Kiezen tobt – für das vermeintlich ohnmächtige Kleingewerbe und dem nicht existierenden gesetzlichen Schutz dessen sowie den wachsenden Widerstand gegen diese Verhältnisse.

Mehrere hundert Menschen waren zur Kundgebung in die Oranienstrasse unweit des Oranienplatzes nahe dem Hotel Orania gekommen – und besonders viele aus ganz anderen Kiezen der Stadt. Das Thema spricht an, hat übergreifende Bedeutung für die gleiche Misere überall, nicht nur in Friedrichshain-Kreuzberg oder Berlin. So wurde es auch ein Strassenprotest mit verschiedensten Redebeiträgen am Betroffenenmikrofon, das auch hier in alter Tradition der Strassenversammlungen der gastgebenden Initiative Bizim Kiez, dafür bereitstand.

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Luisenstadt Genossenschaft

Am 25. April 1986 wird die Luisenstadt eG gegründet

Gründungsmitglieder sind die ehemals besetzten Häuser Oranienstr. 13, die Manteuffelstr. 40/41, 42 und 97, die Naunynstr. 77 sowie das Mietshaus Oranienstr. 5

Weil STATTBAU nur Sanierungsträger ist, muss für die Zukunft eine Rechtsform geschaffen werden, in welche die Häuser überführt werden können. In gemeinschaftlicher Initiative, an der auch S.T.E.R.N., die Nachfolgegesellschaft der Altbau-IBA, beteiligt ist, wird die Luisenstadt eG gegründet.

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Offener Brief: OraNostra fordert inhaltliche Einbindung von lokalen Initiativen bei Ausschreibung und Vergabe von Projekten im Kiez

Am Montag Abend, den 1.7.19, veröffentlichte die Initiative OraNostra einen offenen Brief, unter anderem an Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und die BVV Friedrichshain-Kreuzberg. Die Forderungen an den Bezirk sind klar: in Kreuzberg gibt es zahlreiche Inititativen, Vereine und Strukturen, die aktiv für den Kiez arbeiten und gut vernetzt sind. Diese Akteure wollen inhaltlich an Projekten und Maßnahmen, die von Bezirk und Senat finanziert werden, beteiligt sein – an Ausschreibung wie auch Umsetzung.

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G51 Rekommunalisieren – Kundgebung vom 18. Juni 2019

Schritt eins ist geschafft. Der neue Bebauungsplan ist aufgestellt und bestimmt, dass das Gebäude zukünftig wieder als Schule genutzt werden muss. In einem weiteren Schritt wird der Rückkauf gefordert für ein „Haus der solidarischen Nachbarschaft“. Am 18. Juni fand dazu eine Kundgebung vor der ehemaligen Kurt-Held-Schule in der Görliter Straße 51 statt. Hier könnt ihr das Video von der Demo sehen.

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