Solidarisches Netzwerk von Nachbarschaft und Gewerbetreibenden in Berlin-Kreuzberg

Gemeinschaftsaktion zusammen mit den
Initiativen in SO36 zum Erhalt des Buchladens

Wir lassen uns von Milliardärserben nicht erpressen!

3. Kundgebung »Volle Breitseite«
am Mittwoch den 29. Juli vor der Oranienstr. 25
Nächster Termin 12. August 2020 18:00

Alles zum Thema Kisch & Co


Aus gegebenem Anlass

Wir stellen konsequent in gemeinsamer Abstimmung viele Infos zusammen, die den Menschen im Kiez jetzt in dieser vom Corona-Virus geprägten Zeit Orientierung verschaffen sollen.

NaGe – Aktuell finden wegen der #CoronaKrise natürlich keine Netzwerktreffen als echte Veranstaltungen statt!

Dafür finden viele Meetings im Moment als Video- oder Telefonkonferenz statt. Auch das NaGe-Netz musste sich zwangsläufig dieser Situation anpassen. Mehr dazu sowie kommende Termine sind, wenn nicht hier, auch auf unserer Facebook-Seite zu finden. Weiteres gerne jederzeit per E-Mail an die Koordierungsstelle: orga@nage-netz.de

Falls Verdrängung droht!

Wenn Du als Gewerbetreibende/r akut von Verdrängung betroffen bist, dann resigniere bitte nicht.

Schreib uns an. Wir können gemeinsam versuchen, in der Gemeinschaft des Netzwerkes, etwas für dich zu tun. Komm gerne zu einem Treffen vorbei (im Moment haben wir zuerst Online-meetings, aber das wird sich auch wieder absehbar ändern) und/oder schreib uns als erstes eine E-Mail an orga@nage-netz.de.


Aktuell im Journal

Die nächste #Volle Breitseite gibt’s schon am kommenden Mittwoch, 29.07.2020!

Der gesamte Kreuzberger Kulturstandort Oranienstraße 25 ist von
Verdrängung bedroht! Die Buchhandlung Kisch & Co ist seit Ende Mai ohne
Mietvertrag. Gegenüber anderen Mieter*innen im Haus wurden extreme
Mietsteigerungen angekündigt. Dahinter steht u. a. die Familie der
Rausing-Milliardenerben („Tetra Pak“), die sich hinter undurchsichtigen
Fonds-Gesellschaften versteckt.

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Die Stadt-Abwickler

„Wir bauen die Stadt“ sagt Matthias Groß, Geschäftsführer der Pandion. Genau das machen Unternehmen, die als Immobilienentwickler antreten wie Pandion, Signa, CG oder Edge Technologies in Berlin: Sie bauen eine funktionale, saubere aber vor allem wertsteigernde Stadt. Diese Stadt wird für privaten Investoren geplant und gebaut. Es entstehen Räume und Orte, die nicht primär den Nachbarschaften und ihren Bewohner*Innen dienen, sondern sie funktionieren als Kapitalanlagen. Diese auf den Kapitalmarkt ausgerichteten Immobilienentwicklungen haben großen Einfluss auf die Straßenzüge, Nachbarschaften und Quartiere um die neuen Gebäude herum.

Zwei solcher von Pandion zielgenau entwickelten und bereits an die Deutsche Bank verkauften Wertobjekte stehen unübersehbar an der Prinzenstraße in Berlin Kreuzberg: The Shelf und The Grid. Zwei Bürokomplexe, an der Stelle wo früher Robben und Wientjes Fahrzeuge verlieh. In den beiden Bürokomplexen werden Gewerbeflächen angeboten, deren durchschnittliche Quadratmeterpreise einen neuen Maßstab setzen werden für die Gewerbemieten in Kreuzberg.

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Volle Breitseite – Das Mega-Protest-und-Soli-Buch

Wir haben dazu aufgerufen, auf Din A1 Blättern zum Ausdruck zu bringen, welche Gefühle oder Gedanken die versuchte Verdrängung von Kisch & Co und des ganzen Kulturstandorts Oranienstr. 25 bei euch auslösen. Schon viele haben Bilder gemalt, Slogans geschrieben oder andere Werke für das Mega-Buch gemacht. Wir werden alles sammeln, hier auflisten und in den Social-Media-Kanälen verbreiten. Und wer weiß was noch alles draus wird …

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Volle Breitseite – Deine Postkarte aus Kreuzberg

Die kooperierenden Initiativen, die aktiv für Erhalt des Kulturstandort Oranienstr. 25 zusammenarbeiten, haben eine Reihe von ineinandergreifenden Kampagnenteilen vorbereitet. Mit den Postkarten können alle den neuen Eigentümer*innen der Oranienstr. 25 direkt schreiben, was der Kiez von der angedrohten Verdrängung hält.

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Konflikte im öffentlichen Raum im Wrangelkiez

Wie vielerorts in Berlin und anderen Großstädten ist jeder Quadratmeter umkämpft, es gibt sehr unterschiedliche Interessen, die auf kleinem Raum oft auch gegeneinander stehen. Das betrifft den Wohnraum genauso wie den Gewerberaum, den öffentlichen Straßenraum ebenso wie die Grünflächen und Plätze. Das gilt im Görli genauso wie in der Cuvrystraße. Und je höher der Verdrängungsdruck, je größer der eigene Stress, desto weniger Kraft bleibt übrig, um diejenigen, die ganz anders sind, die sich im öffentlichen Raum auffallend oder ungewohnt verhalten, noch gut auszuhalten und vielleicht sogar zu unterstützen.

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Entmietung der Buchhandlung Kisch & Co: Eigentümerseite baut neue Drohkulisse auf

PRESSEMITTEILUNG: Wir, die Betreiber*innen, Mitarbeiter*innen, Kund*innen, Anwohner*innen und zahlreichen Unterstützer*innen der Buchhandlung Kisch & Co. in der Oranienstraße 25 in Kreuzberg, protestieren mit Nachdruck gegen den erneuten Versuch, den Kiezbuchladen zu verdrängen.

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Corona-Soforthilfen im Überblick

Hier haben wir für euch die Berliner Soforthilfen für Unternehmen und Selbstständige in der Corona-Krise mit weiterführenden Links zusammengefasst. Aktuell können noch Anträge für die Soforthilfe III (Zuschuss für Solo-Selbstständige, Kleinstunternehmen und Freiberufler*innen) und Soforthilfe V (Zuschuss zum KfW-Schnellkredit) gestellt werden.

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Soforthilfe V: Corona-Zuschuss in Verbindung mit KfW-Schnellkredit

Das Land Berlin hat ein weiteres Zuschussprogramm auf den Weg gebracht: Antrag auf Soforthilfe V stellen können Berliner Betriebe mit mehr als 10 und bis zu 100 Mitarbeiter*innen, nachdem sie entweder einen KfW-Schnellkredit bereits beantragt haben oder nach Prüfung nicht beantragen konnten, z. B. weil Überschuldung droht. Die Verwendungsmöglichkeiten der Soforthilfe V richten sich danach, ob der KfW-Kredit in Anspruch genommen werden konnte oder nicht. Die folgende Grafik der IBB zeigt die Optionen:

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Corona-Eindämmungsmaßnahmen: Aktuelle Regelungen für Einzelhandel, Gastronomie- und Kulturbetriebe

Hier halten wir euch auf dem Laufenden über Änderungen der Berliner Eindämmungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Seit dem 07.05. gibt es Neuerungen für Gastronomie, Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege und auch bei Versammlungen gibt es weitere Lockerungen:

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Kisch & Co bleibt!

Die Buchhandlung Kisch & Co besteht bereits seit 23 Jahren in der Oranienstraße. Mit ihren zahlreichen Kulturveranstaltungen ist sie ein geschätzter Begegnungsort im Kiez und neben anderen alteingesessenen Läden ein Anziehungspunkt für die Nachbarschaft und Tourist*innen gleichermaßen. Nach einem Eigentümerwechsel Anfang 2020 wollen die neuen Eigentümer nun den Mietvertrag für Kisch & Co nicht verlängern. Wirkliche Verhandlungen haben bisher nicht stattgefunden, und so sieht es nun aus, als müsste die Buchhandlung Ende Mai schließen. Mit einer vielfältigen Aktion der Solidarität bringen Nachbar*innen in kurzen Videos ihre Unterstützung für den Erhalt der Kiez-Buchhandlung zum Ausdruck.

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Nachbarschaft für Kisch & Co: Video-Statements

Mit einer langen Reihe von einzelnen Videos zeigen Menschen ihre Solidarität gegenüber der Buchhandlung „Kisch & Co«, der die Verdrängung aus der Oranienstraße droht. Es ist eine Dokumentation der vielfältigen Bedeutung des Ladens für den Kiez, für die Menschen für den Zusammenhalt. Wir haben hier alle Videos auf einer Website vereint.

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Medienecho zum Kampf um Kisch & Co

Unterstützung durch Nachbarschaft und Politik: Anwohner*innen, Kneipen- Ladenbetreiber*innen, stadtpolitische Gruppen, Die Linke, die SPD und die Grünen – alle sprechen sich deutlich für den dringend notwendigen Erhalt des Buchladens aus. Entsprechend breite Aufmerksamkeit erlangt die versuchte Verdrängung des Buchladens in den Medien.

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Schutz vor Zahlungsverzug während der Corona-Krise

Seit dem 1. April gelten neue gesetzliche Regelungen, die es Gewerbetreibenden ermöglichen, das Bezahlen von betriebsnotwendigen Verbindlichkeiten hinauszuzögern. Wann und in welchen Fällen der Schutz vor Zahlungsverzug gilt und was die Schufa dazu sagt, haben wir hier für euch zusammengefasst.

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Gemeingut Nachbarschaft in der Corona-Krise:

Viele Läden können derzeit zwar nicht betreten werden, aber sie bieten trotzdem ihre Produkte an. Andere brauchen dringend Unterstützung, um weiter durchzuhalten. Die Gruppe Neukölln Solidarisch hat eine Online-Karte entwickelt, die Auskunft darüber gibt, welche Leistungen die verschiedenen Läden derzeit noch aufrechterhalten. Alle können helfen, die Karte mit mehr Information zu unseren liebsten Läden und Orten zu befüllen!

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Zur Kurzarbeit gehört die Kurzmiete

In der Coronakrise gilt die deutsche Erfindung der ›Kurzarbeit‹ wieder als Garantie dafür, dass die Wirtschaft einigermaßen unbeschadet über die Zeit des Shutdowns kommen wird. Schon 2008/2009 während der Finanzkrise konnte Deutschland mit der Kurzarbeit eine massenhafte Arbeitslosigkeit verhindern. Länder ohne solch eine Regelung wurden dagegen tief in eine lang anhaltende Rezession gerissen.
Diesmal wird uns ein Garantiesystem für Arbeitsverhältnisse aber nicht reichen. Die Gesellschaft braucht jetzt eine legale Lösung, damit die Pflicht zum Bedienen von Dauerschuldverhältnissen ausgesetzt und anteilig vom Staat übernommen werden kann. Deutschland braucht jetzt die ›Kurzmiete‹.

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Ausnahme-Mietrecht: Keine Kündigung bei Mietschulden aus der Corona-Krise

Vorläufig geben Mietschulden, die während der Corona-Krise entstanden sind, Vermieter*nnen keinen Kündigungsgrund. Doch die Ausnahmeregelungen schützen Gewerbetreibenden nicht vor langfristigen Folgen. Denn es bleibt grundsätzlich dabei: Miete muss bezahlt werden und Vermieter*innen können auf ausbleibende Mietzahlungen hohe Verzugszinsen aufschlagen.

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Corona-Grundsicherung

Die schnell auf den Weg gebrachte Soforthilfe II für Solo-Selbständige, Freiberufliche und Kleinstunternehmen soll für die Betroffenen die berufliche und betriebliche Existenz in den nächsten 3 Monaten absichern, doch eine andere Frage bleibt für viele: Wie bezahle ich meine Lebenshaltungskosten?

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Über unser Netzwerk

Das NaGe-Netz verbindet die Nachbarschaft und Gewerbetreibende solidarisch im Kiez und vernetzt die stadt- und mietenpolitischen Initiativen sowie andere lokale Akteure der organisierten Zivilgesellschaft. Projektträger ist Stadtprojekte e.V. und finanziert wird das Netzwerkprojekt als FEIN Pilotprojekt.

Das NaGe-Netz arbeitet in drei Bereichen:
1. Kompetenzen bündeln und Ressourcen zugänglich machen bei monatlichen Netzwerktreffen sowie offenen Gesprächsrunden für Gewerbetreibende, Nachbar*innen und Initiativen.
2. Information und Wissen öffentlich machen: Veröffentlichungen auf Facebook und in unserem Blog.
3. Gemeinsame Projekte koordinieren, um öffentlichkeitswirksame Aktionen durchzuziehen.

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