Solidarisches Netzwerk von Nachbarschaft und Gewerbetreibenden in Berlin-Kreuzberg

Kategorie - Solidarität unterstützen

Hermannplatz Karstadt / AG

Karstadt am Hermannplatz soll abgerissen und ein Neubau nach alten Architektenplänen entstehen. Der Druck auf das Kleingewerbe entlang des Kottbusser Damm’s und an der Karl-Marx-Straße würde sich dramatisch erhöhen.
Rund um den Hermannplatz und das Thema Karstadt hat sich eine Arbeitsgemeinschaft gebildet.

Eine Initiative gegen den Abriss von Karstadt und gegen eine sogenannte „Aufwertung“ des Hermannplatzes erarbeitet Argumenationen und Widerstandskonzepte.

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„WiderStände“ auf die Straße bringen, überall wo Verdrängung stattfindet

„Hier geschieht Verdrängung!“ – diese Botschaft sollen die WiderStände auf die Straße bringen. Die vielen Orte sollen als Einzelpunkte einer großen Stadt-verändernden Gentrifizierungsproblematik sichtbar werden. Die Hausgemeinschaften sollen dabei mit einem praktischen Projekt in ihrem Aktivismus unterstützt werden.

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#Ora35 – der legendäre Späti in der Oranienstraße

Dieser Späti hat inzwischen weit mehr Bedeutung erlangt als jeder übliche Späti in der Stadt. Jedenfalls für den Kiez um die Oranienstrasse herum ist er längst zu einem Symbol für den entgleisten Immobilienmarkt geworden – für die Verdrängung, die in dieser Stadt seit langem in den „besonders gut gewachsen“ Kiezen tobt – für das vermeintlich ohnmächtige Kleingewerbe und dem nicht existierenden gesetzlichen Schutz dessen sowie den wachsenden Widerstand gegen diese Verhältnisse.

Mehrere hundert Menschen waren zur Kundgebung in die Oranienstrasse unweit des Oranienplatzes nahe dem Hotel Orania gekommen – und besonders viele aus ganz anderen Kiezen der Stadt. Das Thema spricht an, hat übergreifende Bedeutung für die gleiche Misere überall, nicht nur in Friedrichshain-Kreuzberg oder Berlin. So wurde es auch ein Strassenprotest mit verschiedensten Redebeiträgen am Betroffenenmikrofon, das auch hier in alter Tradition der Strassenversammlungen der gastgebenden Initiative Bizim Kiez, dafür bereitstand.

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Offener Brief: OraNostra fordert inhaltliche Einbindung von lokalen Initiativen bei Ausschreibung und Vergabe von Projekten im Kiez

Am Montag Abend, den 1.7.19, veröffentlichte die Initiative OraNostra einen offenen Brief, unter anderem an Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann und die BVV Friedrichshain-Kreuzberg. Die Forderungen an den Bezirk sind klar: in Kreuzberg gibt es zahlreiche Inititativen, Vereine und Strukturen, die aktiv für den Kiez arbeiten und gut vernetzt sind. Diese Akteure wollen inhaltlich an Projekten und Maßnahmen, die von Bezirk und Senat finanziert werden, beteiligt sein – an Ausschreibung wie auch Umsetzung.

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G51 Rekommunalisieren – Kundgebung vom 18. Juni 2019

Schritt eins ist geschafft. Der neue Bebauungsplan ist aufgestellt und bestimmt, dass das Gebäude zukünftig wieder als Schule genutzt werden muss. In einem weiteren Schritt wird der Rückkauf gefordert für ein „Haus der solidarischen Nachbarschaft“. Am 18. Juni fand dazu eine Kundgebung vor der ehemaligen Kurt-Held-Schule in der Görliter Straße 51 statt. Hier könnt ihr das Video von der Demo sehen.

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Am Kottbusser Damm wird ein Textil-Cluster zerstört * Petition

Nach der Verdrängung von »Mode Cell« und der Kündigung der Änderungsschneiderei »Singer«, steht eine weitere Dezimierung des Ökosystems der Textilwirtschaft in Nord-Neukölln bevor. Das Textilgeschäft »Kamil Mode« steht nach 16 Jahren am Kottbusser Damm 9 vor dem Aus.

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