Solidarisches Netzwerk von Nachbarschaft und Gewerbetreibenden in Berlin-Kreuzberg

Medienecho zum Kampf um Kisch & Co

Unterstützung durch Nachbarschaft und Politik: Anwohner*innen, Kneipen- Ladenbetreiber*innen, stadtpolitische Gruppen, Die Linke, die SPD und die Grünen – alle sprechen sich deutlich für den dringend notwendigen Erhalt des Buchladens aus. 

Entsprechend breite Aufmerksamkeit erlangt die versuchte Verdrängung des Buchladens in den Medien.

Der Buchladen in den Medien 

  • Junge Welt 15.05.2020

    Besser verfechten – Der Kreuzberger Buchladen »Kisch und Co.« kämpft erneut ums Überleben
  • Berliner Abendblatt 11.05.2020

    Eine Kreuzberger Institution steht vor dem Aus. Jetzt schaltet sich Stadträtin Herrmann ein.
  • Berliner Morgenpost 30.04.2020

    Nach 23 Jahren: Buchladen an der Oranienstraße soll raus – Besäufnis statt Büchern: Der Wandel der einstigen Kultstraße zur Partymeile sorgt für die Verdrängung von „Kisch & Co“.   
  • Tagesspiegel Leute 23.04.2020

    Immobilienfonds setzt Buchhandlung Kisch & Co vor die Tür. Seit 23 Jahren gibt es die Buchhandlung Kisch & Co in der Oranienstraße 25, doch der Vertrag läuft Ende Mai 2020 aus. Das Gebäude wurde Anfang des Jahres an einen „Immobilienfonds mit Sitz in Luxemburg“ verkauft, sagte mir Laden-Inhaber Thorsten Willenbrock . Ein Angebot für eine Verlängerung des Vertrags habe es nicht gegeben. Vor zwei Wochen erhielt Willenbrock stattdessen ein Schreiben mit einer Art Abfindungsangebot: Für die letzten drei Mietmonate müsse keine Miete gezahlt werden, sollte der Laden zum Ablauf des Mietvertrags geräumt sein.
  • Berliner Woche – 22.04.2020

    Appell für Erhalt von Kisch & Co
    – Im vergangenen Herbst wurde das Gebäude, in dem sich unter anderem auch die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) und das Museum der Dinge befinden, erneut verkauft. „Wir haben den Eindruck, dass Sie als neuer Eigentümer bisher nicht auf Verhandlungen setzen“, heißt es unter anderem in einem offenen Brief von Kulturstadträtin Clara Herrmann (Bündnis90/Grüne)… 
  • Pressemitteilung Bezirksamt FhXb 16.04.2020

    „Der Mietvertrag des Buchladens Kisch&Co. in der Oranienstraße 25 in Berlin-Kreuzberg soll nicht verlängert werden und läuft Ende Mai 2020 aus. Das bedeutet, dass der seit 23 Jahren dort ansässige Buchladen im nächsten Monat schließen muss!
    Als Kulturstadträtin beobachte ich diese Entwicklung mit großer Sorge. Die Oranienstraße und der Bezirk müssen nach wie vor sozial und kulturell vielfältig bleiben. Buchhandlungen sind Kulturstandorte von großer Bedeutung, die unser soziales Leben erst ermöglichen. Gerade in diesen Zeiten von COVID-19 merken wir, wie sehr uns diese Begegnungsorte fehlen.
  • Neues Deutschland (nd) 15.04.2020

    Kartonmilliarden gegen Bücher – Immobilienfonds will Kreuzberger Buchladen Kisch & Co vor die Tür setzen – »Wir wissen eigentlich nicht genau, wer unser Gegenüber ist«, sagt Thorsten Willenbrock zu »nd«. Zusammen mit einem Partner führt er seit 23 Jahren die Buchhandlung Kisch & Co in der Kreuzberger Oranienstraße 25. Gewiss ist, dass ihm die Zeit davonrennt. Ende Mai läuft sein Mietvertrag aus, doch für eine Fortführung sei ihm nie ein Angebot unterbreitet worden. »Stattdessen wurde mir angeboten, dass ich die letzten drei Monate keine Miete zahlen muss, wenn ich mich verpflichte zum Vertragsende tatsächlich den Laden zu räumen«, berichtet der Buchhändler. Wieder muss wohl ein Traditionsgeschäft in Berlin-Kreuzberg weichen.
  • Berliner Zeitung – 08.04.2020

    Buchladen Kisch & Co. wieder in Gefahr – Vor drei Jahren konnte die Kreuzberger Buchhandlung Kisch & Co. gerade noch verhindern, dass sie durch ein anderes Geschäft aus ihrem Laden in der Oranienstraße 25 verdrängt wird. Doch jetzt ist sie erneut bedroht.
  • taz – 06.04.2020

    Buchladen kämpft weiter – Die Buchhandlung Kisch und Co in der Oranienstraße in Kreuzberg soll im Mai ihre Räume verlassen

  • taz – 30.03.2017

    Buchhandlung Kisch & Co darf bleiben – Ein weiterer Erfolg für Kiezinitiativen: Der Buchladen in der Oranienstraße hat sich mit dem Eigentümer geeinigt – eine Demo ist abgesagt.